Fahrrad fahren
Die Fahrradfahrer sind wichtige Verkehrsteilnehmer, die bereits in den laufenden Haushalten - durch Initiativen der CDU - mit jährlich 200.000 Euro unterstützt werden. Ich werde mich auch in Zukunft für eine weitere Verbesserung des Fahrradwegenetzes der Stadt Detmold einsetzen – auch unter Berücksichtigung der weiterhin steigenden E-Bike-Nutzer.
Die Fahrradabstellanlage am Bahnhof, welche von der CDU-Ratsfraktion beantragt wurde, ist ein wichtiges Indiz für die fahrradfreundliche CDU-Politik. Konkret setzen wir uns für eine Ladestation mit Schließfächern ein, um die Situation für Radfahrer und deren Aufenthalt in der Innenstadt dauerhaft zu verbessern.
Die Veloroute ist eine Erfolgsgeschichte. Die Diagonalquerung für Radfahrer in Heidenoldendorf funktioniert bestens.

Straßen

Detmold muss besser an das überregionale Verkehrsnetz angebunden werden. Deshalb will ich erreichen, dass die Residenzstadt im Bundesverkehrswegeplan wieder eine umfangreichere Rolle spielt. Die B239 - als Schlagader des überregionalen Verkehrsnetzes zur A2 - muss in diesem Plan wieder stärker Berücksichtigung finden. Sie dient der heimischen Wirtschaft als wichtiger Transportweg, für deren Ausbau wir uns aktiv einsetzen.
Auch die Prüfung der verkehrlichen Führung auf dem „Inneren Ring“ muss im Zentrum unserer Aufmerksamkeit stehen.
Ich will prüfen, ob die Führung des Detmolder Innenstadtrings im Einrichtungsverkehr sinnvoll ist. Bei einem möglichen Rückgang von ca. 25 % des Kraftfahrzeugverkehrs zugunsten anderer Verkehrsteilnehmer (z.B. Fahrradfahren) könnte das Modell Einrichtungsverkehr einen spürbaren Mehrwert bringen. Gegenwärtig sind verkehrstechnische Umverteilungen und Reduzierungen durch andere Lösungen nicht zu erwarten – daher soll eine ergebnisoffene Prüfung zur Verminderung der verkehrstechnischen Belastung in Erwägung gezogen werden.

Parken
Ich setze mich für eine intelligente Verkehrsleittechnologie ein, um die komplexen Verkehrsströme zuverlässig zu steuern. Wesentlich ist für mich jedoch auch, dass der motorisierte Individualverkehr seine in Detmold weiterhin wichtige Rolle unter den Verkehrsteilnehmern wahrnimmt und nicht durch Fahrrad oder Bus in die Situation des ungeliebten Verkehrsteilnehmers gedrängt wird. PKW, egal welcher Antriebsart, müssen in der Innenstadt ausreichenden und bezahlbaren Parkraum vorfinden. Eine weitere Ausweisung von bewirtschafteten Parkflächen, über die bislang beschlossenen hinaus, lehne ich ab. Parkraum in Detmold ist begrenzt, wir brauchen daher intakte Parkhäuser und Parkplätze. Mittlerweile sind wir in diesem Bereich gut aufgestellt. Wir haben Parkmöglichkeiten am Kronenplatz, am „park & ride“ Bahnhof, am Klinikum, am Finanzamt, am Lustgarten, am Werrebogen sowie an etlichen weiteren Plätzen im öffentlichen und privaten Bereich. Ferner setze ich mich für die Senkung der Parkgebühren in Verbindung mit den bekannten, attraktiven Bonuskarten ein. Die gelbe und blaue Parkkarte soll in Absprache mit dem Handel stärker beworben werden. Der neue Parkplatz Werrebogen ist mit einem naturnahen Fuß- und Radweg an der Werre bis zur Innenstadt fußläufig sehr gut angebunden. Hier kostet eine Stunde Parken nur 60 Cent, für den gesamten Tag bezahlt man zwei Euro. Wer allerdings im Herzen der Stadt parken möchte, muss tiefer in die Tasche greifen - dafür hat der Nutzer kürzere Wege.

Bus und Bahn
Mobilität muss bequem, günstig, schnell und sauber sein. Ich unterstütze und begrüße es, dass unsere Stadtbuslinien heute für den Großteil der Detmolder Bevölkerung eine attraktive Alternative zum Auto darstellt. Wir stehen zu einem attraktiven ÖPNV, halten es aber für wichtig, sinnvolle Optimierungen zu prüfen und gegebenenfalls durchzuführen, ohne die bewährten Leistungen für die Fahrgäste einzuschränken. In Detmold können die Bürgerinnen und Bürger für einen Euro pro Tag Bus fahren. Entsprechende Tarife werden von uns finanziell unterstützt. Zudem müssen Mobilitätspunkte und -stationen mit allen Verkehrsmitteln kombiniert werden. Attraktive Übergänge ermöglichen dem Individualverkehr ausreichend Parkraum, um für die Weiterfahrt z.B. Busse, Carsharing oder Fahrräder zu nutzen.
Auch die Idee einer neuen Linienführung – gerade in der Innenstadt – sollte geprüft werden, um etwaige Ressourcen mit anderen Verkehrsgesellschaften zu bündeln.